Allgemeine Geschäftsbedingungen

  1. Angebotene Preise sowie alle anderen Abmachungen zwischen Auftraggeber und Verteilfirma erlangen erst Verbindlichkeit durch die Auftragsbestätigung der V.I.A. Verteilung im Auftrag GmbH (im Folgenden Verteilfirma).Preisangebote werden in Euro zzgl. ges. MwSt. angegeben und sind bis zur Auftragsbestätigung freibleibend.
  2. Preise für Verteilungen von Warenproben, Prospekt-, Katalog-, Zeitungs- oder ähnlichen Sendungen werden jeweils per 1000 Stück angegeben und berechnet. Die Preise werden nach Format und Gewicht der Sendung sowie nach der Aufgabenstellung der Verteilart und der Bebauungsstruktur der Verteilgebiete berechnet. Bei Überschreitung von Format und/oder Gewicht der Werbesendung sowie Aufgabenstellung, Verteilart und Verteilgebiet wird ein Preiszuschlag gemäß der Preisliste der Verteilfirma berechnet. Sendungen, die über Briefkästen zur Verteilung gelangen, müssen Briefkastenformat aufweisen.
  3. Wenn nicht ausdrücklich anders vereinbart, sind die zu verteilenden Sendungen rechtzeitig an die Anschrift der Verteilfirma frei Haus anzuliefern. Die Verteilfirma haftet für die sorgsame Lagerung und Behandlung der Sendungen in ihren Räumen. Kosten entstehen dem Auftraggeber durch die Lagerung nicht.
  4. Unter rechtzeitiger Anlieferung ist der Eingang des Verteilgutes mindestens 3 Werktage vor Verteilbeginn bei der vereinbarten Lieferanschrift zu verstehen. Wartezeiten, die durch Anlieferung und Übernahme eventuell entstehen sollten, werden dem Auftraggeber in Rechnung gestellt.
  5. Bei vereinbarten Verteilterminen werden die zur Verteilung einzusetzenden Verteilgruppen verbindlich eingeplant. Falls der Auftraggeber aus irgendwelchen Gründen die Termine nicht einhalten kann, werden hierdurch zwangsläufig Arbeitspausen entstehen. Diese Arbeitspausen werden als Auftragserfüllung dem Auftraggeber in Rechnung gestellt.
    Letzter Rücktrittstermin: 4 Tage vor Verteilung. Bei Unterschreitung dieses Termins wird eine Stornogebühr in Höhe von 10% des Auftrages in Rechnung gestellt,  mindestens jedoch 50,00 Euro.
  6. Grundlagen für die Durchführung eines erteilten Auftrages sind die nachfolgenden Durchführungsrichtlinien.
    1. Verteilart
      1. Die Verteilung erfolgt ausschließlich an Haushalte durch Einstecken der Exemplare in Briefkästen. Pro Briefkasten wird ein Exemplar gesteckt. Ausnahme: Vom Auftraggeber wird schriftlich eine andere Ausdeckungsquote gewünscht.
      2. Sollten in einem Haushalt mit mehr als 3 Haushalten keine einzelnen Briefkästen vorhanden sein, sondern lediglich ein Sammelbriefkasten für das ganze Haus, so wird nur 1 Exemplar eingesteckt.
      3. Ist ein Haus mit Innenbriefkästen verschlossen und wird auch nach mehrmaligem Klingeln nicht geöffnet, so wird dieses Haus nicht bedient.
      4. Werbeexemplare werden ausschließlich an private Haushalte verteilt.
      5. Auf mit einem Einwurfverbot versehenen Briefkästen (gekennzeichnet durch gut sichtbar angebrachte Aufkleber) wird geachtet.
      6. Von der Verteilung ausgenommen sind: Gewerbebetriebe, Büros, Kaufhäuser, Heime, Feriensiedlungen, Kasernen, Krankenhäuser, ebenso Häuser auf Betriebs- und Werkgeländen sowie Häuser, die außerhalb eines zusammenhängenden Wohngebietes liegen.
    2. Beanstandungen / Reklamationen
      1. Eventuelle Beanstandungen oder Reklamationen über nicht vertragsgerechte Ausführung einer Verteilung können nur innerhalb von 3 Tagen nach ihrer Entstehung berücksichtigt werden. Reklamationen werden nur anerkannt, wenn sie Tag, Ort, Straße und Haus-Nr. der Verteilung sowie den Namen des Reklamanten und eine genaue Beschreibung der Umstände enthalten. Reklamationen haben grundsätzlich in Textform zu erfolgen.
      2. Beanstandungen und Reklamationen werden unverzüglich geprüft und anschließend hierzu Stellung genommen.
      3. Bei begründeten Beanstandungen aus eigenem Verschulden leistet die Verteilfirma Kostenfreiheit insofern, als die Stückzahl des von der Beanstandung betroffenen Einzel-Verteilbezirkes entweder gutgeschrieben wird oder nach Absprache mit dem Auftraggeber von der Rechnung abgezogen werden kann. Begründete Beanstandungen bestehen insofern, wenn ganze Straßenzüge oder Verteilbezirks-Teile nachweislich nur teilweise oder aber gar nicht beschickt wurden.
      4. Der Nachweis von einzelnen oder mehreren Anschriften, die sich jedoch in verschiedenen Verteilbezirken befinden, berechtigt nicht zum Abzug von der Rechnung.
      5. Wie allgemein üblich, gelten 5% Streuverlust nicht als Mängel.
    3. Kontrollen
      Es wird maximal 1 Promill der Auftragsmenge an Kontrollen / stichprobenartigen Haushaltsbefragungen durchgeführt.
  7. Für Überdrucke gelten folgende Regelungen als vereinbart. Die Druckereien liefern in der Regel Überdrucke mit an, die bis zu 10% der Gesamtmenge ausmachen können, ohne das die Menge in den Lieferscheinen der Druckereien gesondert ausgewiesen ist. Diese Überdrucke und eventuelle Reste von Werbesendungen werden durch die Verteilfirma bis zu 2 Wochen nach der Teil- oder Gesamtverteilung aufbewahrt. Nach Ablauf dieser Frist werden diese Exemplare als Makulatur behandelt. Eine weitere Lagerpflicht besteht für die Verteilfirma nicht.
  8. Der Auftraggeber haftet für die Art und den Inhalt des Verteilauftrages, insbesondere für den textlichen Inhalt von Drucksachen sowie für die Substanz der Warenproben. Eine Haftung der Verteilfirma wird ausgeschlossen. Die Verteilfirma ist berechtigt, die Verteilung von Prospekten oder anderen Sendungen wegen Beanstandungen des Inhalts oder der Form (aus technischer Sicht heraus) abzulehnen. Dies kann auch im Rahmen eines Gesamtauftrages für Teilverteilungen geschehen. Verteilaufträge hinsichtlich Sendungen, die gegen bestehende Gesetze verstoßen, werden nicht durchgeführt. Die Verteilfirma behält sich vor, Objekte, die Fremdanzeigen enthalten, abzulehnen.
  9. Die Verteilfirma übernimmt keinerlei Haftung für einen durch die Werbemaßnahme erhofften, jedoch nicht eingetretenen Erfolg.
  10. Die Verteilfirma ist ermächtigt, erforderliche Subunternehmer zur Durchführung eines Verteilauftrages einzusetzen. Die Haftung für die Verteilfirma bleibt in diesem Fall bestehen.
  11. Die Abrechnung der Aufträge durch die Verteilfirma erfolgt nach Durchführung des Auftrages; auf Wunsch des Auftraggebers werden wöchentliche Teilrechnungen gestellt. Die (Teil-) Rechnungen sind nach Erhalt der jeweiligen Rechnung netto Kasse ohne Abzug von Skonto etc. sofort zur Zahlung fällig. Die Zahlung erfolgt per Lastschrift oder auf Rechnung. Wird eine Lastschrift nicht ausgeführt, die Belastungsbuchung rückgängig gemacht oder die Einlösung abgelehnt, wird ein pauschales Entgelt in Höhe von € 3,00 fällig, sofern der Auftraggeber die Rückgängigmachung, Nichtausführung oder Ablehnung verursacht hat. Im Falle eines SEPA-Lastschrift- Mandats sind sich der Auftraggeber und die Verteilfirma darüber einig, dass die Vorabankündigung (Pre-Notification) im SEPA-Lastschriftverfahren nicht spätestens 14 Tage vor dem Fälligkeitsdatum durch die Verteilfirma (Zahlungsempfänger) versandt werden muss, sondern spätestens einen Tag vor Fälligkeit.
  12. Im Falle des Zahlungsverzugs des Auftraggebers steht der Verteilfirma der gesetzliche Verzugszins zu. Die Geltendmachung weitergehender Ansprüche bleibt der Verteilfirma vorbehalten. Die weitere Ausführung von laufenden Aufträgen kann durch die Verteilfirma bis zur vollständigen Bezahlung zurückgestellt und für die noch verbleibende restliche Ausführung des Auftrages Vorauszahlung verlangt werden. Die Verteilfirma behält sich bei Verzug des Auftraggebers Maßnahmen zur Beitreibung ihrer Forderungen, etwa die Beauftragung eines Inkasso-Büros oder eines Rechtsanwalts, vor.
  13. Bei höherer Gewalt, Streiks, unverschuldeten Verzögerungen, z.B. bei Betriebsstörungen gleich welcher Art, haftet die Verteilfirma nicht. Des Weiteren entfällt die Haftung für die Minderung des Verteilgutes bei von der Verteilfirma nicht verschuldeten Schäden durch Brand, Bruch oder Versand. Dies gilt ebenso für Schäden, die durch Witterungseinflüsse oder durch Dritte verursacht werden. Die oben genannten Haftungsbeschränkungen gelten nicht bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkei der Verteilfirma sowie bei Verletzung von Leben, Körper und Gesundheit. In Fällen von leichter Fahrlässigkeit beschränkt sich die Haftung auf solche Fälle, mit deren Entstehung im Rahmen der Erbringung der vertragsgegenständlichen Leistungen typischerweise gerechnet werden muss (z.B. Verteilwert).
  14. Verträge über regelmäßig wiederkehrende Leistungen können nur mit einer Frist von 3 Monaten zum Monatsende gekündigt werden.
  15. Eventuelle zusätzliche Änderungen eines Auftrages bedürfen ausdrücklich der Textform. Nebenabreden haben keine Gültigkeit.
  16. Verwenden Auftraggeber und die Verteilfirma widersprechende Geschäftsbedingungen, so haben die Geschäftsbedingungen der Verteilfirma Vorrang und gelten ausschließlich.
  17. Für Verträge mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechtes oder öffentlich-rechtlichen Sondervermögen wird der Sitz der Verteilfirma als Erfüllungsort und Gerichtsstand vereinbart.
  18. Sind einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam, so wird dadurch die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht berührt.